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26.02.2018

Winterliche Blütenpracht

Wer nicht genau hinsieht, könnte sie für Rosen halten, so schön sind ihre Blüten: die Kamelien.

Sie blühen bereits jetzt und verschönern Hauseingänge, kühle Wintergärten und Terrassen mit ihrem reichen Blütenansatz und ihren immergrünen, glänzenden Blättern.
Die Blütenformen und –farben sind vielfältig, wegen ihrer edlen Erscheinung wird die Kamelie auch als „chinesische Rose“ bezeichnet.
Die Frosthärte ist sortenabhängig. Insbesondere in der Gruppe der Japanischen Kamelien (Camellia japonica) und bei den Williamsii-Hybriden finden sich viele Sorten, die gut winterhart sind und sich für norddeutsche Gärten eignen.

Hier nun einige Tipps zur Pflanzung und Pflege von Kamelien:

  • Für das Auspflanzen im Garten wählen Sie am besten einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Bei zu viel Sonne kann das Laub leiden, bei zu wenig Sonne bilden sich nicht genügend Knospen.
  • Im Winter, wenn der Boden gefroren ist, sollten die Kamelien keine Morgensonne bekommen, damit kein Wasser verdunstet, denn der gefrorene Boden macht die neue Wasseraufnahme unmöglich. Notfalls können Sie Ihre Kamelie durch eine Abdeckung vor Sonne schützen.
  • Der Standort sollte vor kalten Ostwinden geschützt sein.
  • Pflanzen sollten Sie Kamelien in einen leicht sauren Boden. Dafür können Sie Rhododendronerde mit ins Pflanzloch geben.
  • Düngen Sie mit einem speziellen Kameliendünger, z. B. Bellandris Kameliendünger, nach der Blüte.

Eine besonders romantische Sorte, die wir Ihnen in diesem Jahr empfehlen möchten, ist die Kamelie „Sweet Emily Kate“. Die gefüllten zartrosa Blüten erinnern an Päonien und haben einen schönen  Duft.

Die Kamelie „Silver Waves“ dagegen hat sehr große ungefüllte Blüten. Sie ist wegen der offenen Blütenform als frühe Bienenweide gut geeignet.

Eine bekannte Sorte, die sich bei uns bewährt hat, ist „Freedom Bell“ mit ihren leuchtend roten, halbgefüllten, glockenförmigen Blüten, die Blütezeit dieser Sorte ist besonders lang.